Aus urheberrechtlichen Gründen muss ich leider das bdruw-Blog schliessen. Dies will ich tun, bevor ich Probleme mit Verwertungsorganisationen bekomme. Die Zeiten, in denen das Internet mit anarchisch-freiheitlichen Stimmungen kokettierte, sind endgültig vorbei. Unterdessen haben die Hüter des Copyrights Tritt gefasst und das ist ja eigentlich auch gut so. Wieso soll man für materielle Produkte regelmässig bezahlen und für die immateriellen nicht?
Ich habe eigentlich immer darauf geschaut, dass die Beiträge gekannzeichnet sind und viele Urheber wären mit dem Weiterverwenden ihrer Produkte wohl einverstanden gewesen. Darum geht es auch nicht. Es geht einerseits darum, dass ein legales Verhalten einen riesigen Aufwand mit sich bringen würde und andererseits das Outlaw-Image passionierter Blogger/innen passé ist.
Ich danke für die Unterstützung und für dein/Ihr Interesse und verabschiede mich, allerdings nicht ohne “Abschiedsgeschenk”. Als PDF finden sich hier Hinweise, wie es mit dem Urheberrecht im Bildungsbereich steht (Filme im Klassenzimmer, Zeitungsartikel usw.). Ab Seite 15 werden verschiedene Praxisbeispiele aufgeführt.
Tschüss und bian niav onn!
hu/